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Wirtschaftsförderungsgesellschaft

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Informationen zu Förderinstrumenten für Investoren, Unternehmer, Beruftstätige und Berufsrückkehrer finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt "Angebote für Investoren und Unternehmen".

 

Beratungsförderung - Beratungsprogramm Wirtschaft des Landes NRW (BPW)

Das Land NRW gewährt Zuwendungen für eine Gründungberatung im Rahmen des „Beratungsprogramms Wirtschaft“ unter Einbeziehung von Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung/EFRE).

 

Wer wird gefördert:
  • Natürliche Personen, die beabsichtigen, in NRW ein gewerbliches Unternehmen / eine freiberufliche Tätigkeit als selbständige Vollexistenz zu gründen oder zu übernehmen oder sich an einem gewerblichen Unternehmen als tätiger Gesellschafter i.d.R. mit mindestens 50% des gezeichneten Kapitals zu beteiligen.
  • Beratungen zur Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufe.

 

Was wird gefördert:
  • Gründungsberatungen zur Entwicklung, Prüfung und Umsetzung von Gründungskonzepten vor der Realisierung, deren Ziel die Gründung oder Übernahme eines Unternehmens oder die mehrheitliche Beteiligung an einem Unternehmen mit mindestens 50% des gezeichneten Kapitals als selbständige Vollexistenz in NRW ist.

 

Eckpunkte der Förderung:

Förderbetrag:
  • Der Zuschuss beträgt 50% eines Tagewerksatzes, maximal jedoch 400 EUR je Tagewerk
  • Bei Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen sowie bei Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrenden mit vergleichbarer Einkommenslage kann der Zuschuss für Gründungsberatungen auf 80% des Tagewerksatzes, maximal jedoch 400 EUR pro Tagewerk angehoben werden.
  • Bei Zirkelberatungen beträgt der Zuschuss für Personen, die ALG I oder ALG II beziehen sowie bei Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrenden mit ALG II-vergleichbarer Einkommenslage bis zu 90% eines Tagewerksatzes, maximal jedoch 720 EUR.
  • Der Eigenanteil des Zuwendungsempfängers beträgt mindestens 50€.
  • Die Umsatzsteuer, die als Vorsteuer abziehbar ist, gehört nicht zu den zuwendungsfähigen Ausgaben.

 

Zirkelberatung:
  • Kombination aus Gruppen- und Einzelberatung für in der Regel vier, maximal sechs Personen.
  • besteht zu jeweils 50% aus einer Gruppen- und Einzelberatung.

 

Umfang der förderfähigen Beratungstagewerke:

  • vier Tagewerke bei Beratungen zu Neugründungen und Beteiligungen innerhalb von 12 Monaten ab erster Antragsstellung.
  • sechs Tagewerke für Beratungen zu Betriebsübernahmen innerhalb von 12 Monaten ab erster Antragsstellung.
  • Bei einer Zirkelberatung wird pro teilnehmender Person ein Tagewerk gefördert, welches auf die oben genannten Höchstzahlen angerechnet wird.
  • Ein Tagewerk umfasst acht Stunden Beratungstätigkeit, es können auch halbe Tagewerke gefördert werden.

 

Zuwendungsvoraussetzungen:
  • die zu beratenden Personen müssen mindestens während der Hälfte der Beratungszeit anwesend sein; bei Zirkelberatungen ist die Beratungszeit im vollen Umfang in Anwesenheit der zu beratenden Person durchzuführen.
  • vor der Antragsstellung ist mit einer zugelassenen Anlaufstelle ein Kontaktgespräch zu führen; in dem Gespräch werden der Beratungsinhalt, der als Beratungsangebot vorliegt, die Notwendigkeit der Förderung und der Beratungsumfang erörtert und festgelegt.
  • die Eignung der Berater und Beratungsgesellschaften muss durch eine qualifizierte Ausbildung oder Berufserfahrung und mehrjährige Erfahrung in der Beratung von Unternehmen gegenüber der Kontaktstelle und den Trägern nachgewiesen werden.
  • Beratungen von Personen, die wirtschafts- oder steuerberatend tätig sind, werden nicht gefördert.

 

Kombinierbarkeit:
  • Die Förderung ein- und derselben Beratung nach diesen Richtlinien und nach anderen öffentlichen Programmen ist ausgeschlossen.
  • Die Förderung einer Gründungsberatung kann innerhalb von fünf Jahren nur einmal in Anspruch genommen werden.

 

wfg linkQuelle: Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie vom 30.11.2007, zuletzt geändert im Mai 2016.
 
Anlaufstellen für das Beratungsprogramm Wirtschaft

 

 

 

Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau

ERP-Gründerkredit

Der ERP-Gründerkredit fördert alle Formen der Existenzgründung: die gewerbliche und freiberufliche Errichtung eines Unternehmens, die Übernahme eines bestehenden Betriebes sowie den Erwerb einer tätigen Beteiligung.

Er kommt auch für Gründungen infrage, die zunächst als Nebenerwerb angelegt sind (z. B. parallel zu Beruf oder Studium), solange sie mittelfristig als Vollerwerbsbetrieb geplant sind.

Aber auch Investitionen zur Festigung des Unternehmens innerhalb der ersten drei Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit sind möglich.

Beim ERP-Gründerkredit gibt es die Programmvarianten „StartGeld“ und „Universell“.

Gründer und junge Unternehmen können im Rahmen des ERP-Gründerkredits - StartGeld bis zu 100.000 EUR zur Finanzierung von Sachinvestitionen (davon max. 30.000 EUR für Betriebsmittel) erhalten. Der Investitionsbetrag kann darüber liegen, wenn der übersteigende Betrag mit Eigenmitteln finanziert wird. Betriebsmittel sind z. B. Personal- und Mietkosten oder Aufwendungen für Marketingmaßnahmen. Aus dem Programm des ERP-Gründerkredits - Universell können bis zu 10 Mio. EUR pro Vorhaben beantragt werden.

Der ERP-Gründerkredit - StartGeld ist mit einer 80-prozentigen Haftungsfreistellung ausgestattet. Das bedeutet, dass die KfW grundsätzlich 80 % des Kreditausfallrisikos übernimmt. Der ERP-Gründerkredit – Universell wird ohne Haftungsfreistellung gewährt.

 

wfg linkWeitere Informationen zu dem Programm finden Sie unter www.kfw.de, Stand Februar 2012.

 

 


Unternehmerkapital - ERP-Kapital für Gründung

Wer wird gefördert:
  • natürliche Personen, wie etwa Existenzgründer oder Freiberufler, die Ihre Geschäftstätigkeit vor nicht mehr als drei Jahren aufgenommen haben.

 

Finanzierungsgegenstand:
  • Grundstücke, Gebäude und Baunebenkosten
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • Kaufpreis eines Unternehmens oder eines Unternehmensteils
  • Warenlager
  • Extern erworbene Beratungsleistungen
  • Kosten für erste Messeteilnahmen

 

Eckpunkte der Förderung:
  • Kredit von bis zu 500.000 €  je Antragsteller, vorhandene Eigenmittel können von 15% auf bis zu 45% (alte Länder) bzw. von 10% auf bis zu 50% (neue Länder und Berlin) der förderfähigen Kosten aufgestockt werden.
  • Laufzeit 15 Jahre, davon die ersten 7 Jahre tilgungsfrei.
  • der Kredit muss bei der Hausbank beantragt werden.
  • die KfW gewährt der Hausbank eine 100-prozentige Haftungsfreistellung.

 

wfg linkWeitere Informationen zu dem Programm sowie die aktuellen Konditionen finden Sie unter www.kfw.de, Stand Februar 2012.

 

 


Unternehmerkredit

Wer wird gefördert:
  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler, die seit mindestens drei Jahren am Markt aktiv sind.

 

Was wird gefördert:

Investitionen, für die eine langfristige Finanzierung erforderlich ist und die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen, z.B.:

  • Grundstücke und Gebäude
  • gewerbliche Baukosten
  • Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungen
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • Immaterielle Vermögenswerte in Verbindung mit Technologietransfer, z.B. Erwerb von Patentrechten, Lizenzen, Know-how oder nicht patentiertem Fachwissen
  • Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich Übernahmen und tätiger Beteiligungen in Form von asset deals.
  • Beratungsleistungen durch einen externen Berater, die einmalige Informationserfordernisse sicherstellen, z.B. bei Erschließung neuer Märkte oder Einführung neuer Produktionsmethoden.
  • Kosten für die erste Teilnahme des Unternehmens an einer bestimmten Messe/Ausstellung.
  • Warenlager

 

Eckpunkte der Förderung:
  • Kredit bis zu 10 Mio. EUR je Vorhaben, bis zu 100% Finanzierung der förderfähigen Investitionskosten und Betriebsmittel.
  • Laufzeit bei Betriebsmittelfinanzierungen: 2 Jahre endfällig bzw. bis zu 5 Jahre, davon 1 Jahr tilgungsfrei.
  • Laufzeit bei Investitionsfinanzierungen: bis zu 5 Jahre, davon 1 Jahr tilgungsfrei, bis zu 10 Jahre, davon die ersten 2 Jahre tilgungsfrei bzw. bis zu 20 Jahre bei 3 tilgungsfreien Anlaufjahren.
  • der Kredit muss bei der Hausbank beantragt werden.
  • bei Krediten an bereits seit zwei Jahren bestehenden Unternehmen bzw. seit zwei Jahren am Markt tätigen Freiberuflern gewährt die KfW der Hausbank eine 50-prozentige Haftungsfreistellung.

 

wfg linkWeitere Informationen zu dem Programm sowie die aktuellen Konditionen finden Sie unter www.kfw.de, Stand Februar 2012.

 

 

 

Gründung aus der Arbeitslosigkeit


Für Gründer aus der Arbeitslosigkeit gibt es eine Vielzahl an hilfreichen Unterstützungsmöglichkeiten. So können bei der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg der Gründungszuschuss (Sozialgesetzbuch (SGB) III §§ 57, 58) und bei den Jobcentern Bonn/Rhein-Sieg das Einstiegsgeld (SGB II § 16 b, c) beantragt werden. Ziel dieser Förderung ist, den Lebensunterhalt und die Sozialversicherung der Gründer zu sichern.

Wer den Gründungszuschuss beantragt, muss bis zum Zeitpunkt der Existenzgründung Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG) I haben, im Fall des Einstiegsgeldes gilt der Anspruch auf ALG II.  Ein tragfähiges Unternehmenskonzept, der sogenannte Businessplan, ist Voraussetzung. Für die Empfänger von ALG I können die Berater des Startercenters Bonn/Rhein-Sieg die Tragfähigkeit des Businessplans bescheinigen. Bezieher des ALG II werden von Beratungsunternehmen betreut, die mit den Jobcentern Bonn/Rhein-Sieg zusammenarbeiten.

Grundsätzlich werden nur die Gründer gefördert, die im Haupterwerb mit einem Arbeitsumfang von mindestens 15 Stunden pro Woche tätig sind. Außerdem ist kein fließender Übergang von einem angestellten Beschäftigungsverhältnis in eine geförderte selbstständige Tätigkeit möglich. Der Gründer muss tatsächlich arbeitslos gemeldet sein. Umgekehrt muss bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit noch mindestens ein Restanspruch von 150 Tagen auf ALG I für den Bezug von Gründungszuschuss bestehen.
Wer als Angestellter seinen Arbeitsplatz kündigt, um sich selbständig zu machen, erhält eine dreimonatige Sperrzeit, in der kein Zuschuss gezahlt wird.
Ferner können Existenzgründer sich in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung weiterversichern.


Gründungszuschuss

Der Gründungszuschuss ist eine Kann-Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Bei Bewilligung wird der Zuschuss sechs Monate lang in Höhe des zuletzt bezogenen monatlichen ALG I gezahlt. Hinzu kommt ein pauschaler Betrag von 300 € zur Zahlung der Sozialversicherungen. Denn mit Beginn der Selbständigkeit muss der Gründer sich sozialversichern. Nach den sechs Monaten, in denen der Restanspruch auf ALG I abläuft, kann der Gründer die Pauschale von 300 € für weitere neun Monate erhalten, wobei es auch hierauf keinen Rechtsanspruch gibt.

 

Einstiegsgeld

Das Einstiegsgeld ist ebenfalls eine Kann-Leistung zusätzlich zum ALG II. Seine Höhe ist abhängig von der Regelleistung, der vorherigen Dauer der Arbeitslosigkeit sowie der Größe der Bedarfsgemeinschaft. Die Bezugsdauer liegt bei maximal 24 Monaten. Darüber hinaus können im Falle von Gründungen aus ALG II Darlehen und Zuschüsse in einer Gesamthöhe von maximal 5.000 € gewährt werden, um Sachgüter zu finanzieren.

 

wfg linkInformationsblätter zu allen öffentlichen Förderprogrammen der KfW Mittelstandsbank sowie der NRW.BANK erhalten Sie unter www.kfw.de bzw. unter www.nrwbank.de.

Darüber hinaus finden Sie [hier] eine Broschüre mit allen relevanten Informationen und einer Übersicht zum Thema öffentliche Förderprogramme.

 

 

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